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Dr. Friedrich Wolf

1888 am 23.12. In Neuwied am Rhein geboren

1913 Promotion zum Dr. med., danach tätig als Arzt und

Naturheilkundler

1928 medizinisches Hauptwerk ”Die Natur als Arzt und Helfer”

Wegweiser für eine naturgerechte Lebensweise und gesund-

heitspflege, die schwere Krankheiten gar nicht erst aufkom-

men lässt; eine ”medizinische Hausbibel” mit heute noch

aktuellen Einsichten und Anregungen

Rede auf dem Kongress des Arbeiter-Theaterbundes Deutsch-

lands über das Zeitgewissen - ”Kunst ist Waffe”

1933 ”Professor Mamlock” - Drama über die rassistische Verfol-

gung jüdischer Mediziner durch die Nationalsozialisten

als Jude und Kommunist ins Exil nach Frankreich und in die

UdSSR - Publizist und antifaschistische Lehrtätigkeit in

Lagern deutscher Kriegsgefangener

1943 Mitbegründer des Nationalkomitees Freies Deutschland

1945 Rückkehr nach Berlin, führende Funktion auf kulturpoliti-

schem Gebiet

1946 ”Die Weihnachtsgans Auguste” - beliebtes ”Märchen für

große und kleine Kinder”

1948 Drehbuch für den internationalen DEFA-Filmerfolg

”Der Rat der Götter” - Entlarvung von Kriegsprofiteuren

1950 erster Botschafter der DDR in Polen

1953 am 5.10. verstorben in seinem Wohnsitz Lehnitz bei Berlin,

Beisetzung auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde

In Würdigung der Verdienst des Arztes und Schriftstellers

Dr. Friedrich Wolf wurde die Poliklinik in diesem Haus nach ihm

benannt und die 1977 von Ludwig Engelhardt geschaffene Bronze-

büste 1988 zu seinem 100. Geburtstag am Eingang aufgestellt.

Seit Juli 2008 steht sie wieder im Eingangsbereich des Gesundheits-

zentrums Fennpfuhl

Das Projekt wurde ermöglicht durch den

Bürgerhaushalt Berlin-Lichtenberg/Kiezfonds Fennpfuhl.