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An der Stelle Ecke Rosenstraße/Heidereutergasse stand bis zu seiner

Zerstörung in den letzten Kriegstagen 1945 das Gebäude der Sozial-Verwaltung

der jüdischen Gemeinde Berlins, Rosenstraße 2-4.

Es war nach der Fabrikaktion der Nationalsozialisten vom 27./28. Februar

1943 Gefängnis für viele hundert jüdische Ehepartner und Kinder in

sogenannten Mischehen.

Vor dem Haus protestierten tage- und nächtelang Hunderte von Menschen,

überwiegend Frauen, gegen eine drohende Deportation nach Auschwitz. Nach

einer Woche gewaltlosen Protests kamen die meisten Gefangenen frei.

Das benachbarte Denkmal der Berliner Künstlerin Ingeborg Hunzinger ist

diesem Ereignis gewidmet.

Hinter dem Gebäude befand sich in der Heidereutergasse die älteste Synagoge

Berlins.

1714 eingeweiht, wurde 1942 in ihr der letzte Gottesdienst abgehalten vor

der Zerstörung 1945.