http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/uploads/tx_tafeln/bahnhof_lichterfelde-ost_-_1._elektrische_bahn.jpg
© Foto: gedenktafeln-in-berlin.de
http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/uploads/tx_tafeln/bahnhof_lichterfelde-ost_-_1._elektrische_bahn.jpg http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/uploads/tx_tafeln/bahnhof_lichterfelde-ost_-_1._elektrische_bahn_1.jpg

1879 Werner von Siemens stellt auf der Berliner Gewerbeausstellung in

Moabit erstmals in der Welt ein Schienenfahrzeug vor, das durch

einen fremdstromversorgten Elektromotor angetrieben wird.

Bei einer Leistung von 3 PS wird mit einem 150 V-Gleichstrommotor

eine Fahrgeschwindigkeit von 7 km/h erreicht. Die Ausstellungsbahn

befördert in fünf Monaten mehr als 86 000 Fahrgäste.

1881 Der Gründer der Villenkolonie Gross-Lichterfelde, von Carstenn, überlässt Werner von Siemens eine für den Bau der Haupt-

Kadettenanstalt angelegte Materialbahntrasse für Versuchszwecke.

Auf der Strecke, die vom Bahnhof Lichterfelde der

Berlin-Anhalter-Eisenbahn (heute Bahnhof Lichterfelde-Ost) zur

Haupt-Kadettenanstalt führt, nimmt Siemens & Halske

am 16. Mai 1881 den ersten elektrischen Straßenbahnverkehr auf.

(rot gekennzeichnete Trasse)

Initiator: Stiftung „Werner-von-Siemens-Ring“ (rechts) 1890 Die Bahnstrecke wird rund 1 Kilometer von der Haupt-Kadettenanstalt

zum Bahnhof Lichterfelde der Potsdamer Bahn (heute Lichterfelde-West) verlängert. Die Stromzuführung erfolgt nun über Fahrdraht und Bügelstrom-

abnehmer statt wie zunächst über die Schienen.)

gelb gekennzeichnete Trasse)

1893 Änderung der Trassenführung vom Bahnhof Lichterfelde-Ost über die

Wilhelmstrasse (heute Königsberger Strasse) zur Zehlendorfer Straße (heute Finckensteinallee) und Kadettenanstalt (blau gekennzeichnete Trasse). Auf dieser Strecke besteht Strassenbahnbetrieb bis 1962.

(blau gekennzeichnete

Trasse)

Technische Daten des ersten Straßenbahn-Triebwagens:

Länge 5 Meter, Breite 3 Meter, Beförderungskapazität 20 Personen zugelassene Höchstgeschwindigkeit 20 km/h

Antrieb durch 180 V-Gleichstrommotor, zentral zwischen den Radachsen

unter dem Wagenboden angeordnet.

Gefördert durch: S-Bahn Berlin GmbH