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© Foto: Wolf Leo

In diesem Hause

wohnte bis zu seiner Verhaftung im März 1948

Erich Nehlhans

geboren in Berlin am 12.2.1899

in der UdSSR verschollen

(Foto)

Erster Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

nach dem Ende des Hitlerregimes

Er überlebte untergetaucht in Berlin

die antisemitische Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten.

In der Nachkriegszeit war er in Berlin

maßgeblich am Wiederaufbau jüdischen Lebens beteiligt

und verhalf zahlreichen Überlebenden der Vernichtungslager

und jüdischen Angehörigen der Roten Armee

zu einem Neubeginn in Palästina und den USA.

Am 4. August 1948 verurteilte ihn ein sowjetisches Militärgericht

dafür zu 25 Jahren Arbeitslager.

Seine Spuren verlieren sich 1948 als Häftling in der Sowjetunion.

Am 24. September 1997 hob ein russisches Militärgericht

nach langjährigen Bemühungen der Angerhörigen

das Urteil gegen Erich Nehlhans auf und rehabilitierte ihn vollständig.