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Auf diesem Platz wurde in der Silvesternacht 1932/33

der 18-jährige Kommunist Erich Hermann durch einen SA-Mann erstochen.

Dieser Mordakt steht exemplarisch für den Zivilisationsbruch, der bereits

vor der nationalsozialistischen Machtübernahme im Januar 1933

seinen Anfang genommen hatte.

Die Beerdigung Erich Hermann am 10. Januar 1933 war eine der

letzten großen Demonstrationen von Kommunisten, Sozialisten

und Sozialdemokraten gegen den Nationalsozialismus.

Der Täter kam aus dem nahegelegenen SA-Lager.

Er wurde im März 1933 - der neuen Zeit entsprechend - vom

Landgericht in Berlin freigesprochen.