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Dieter Karpinski

1940 - 2007

»Anfangen, wirklich anfangen,

das ist die Hauptsache. Anderen Mut

machen, selbst tapfer vorausgehen,

und Gott wird helfen.«

Adolph Kolping

Dieter-Karpinski-Haus

An der Spitze der St. Elisabeth-Stiftung wurde Dieter Karpinski zu einer

prägenden Persönlichkeit der evangelischen Altenpflege.

Im Jahr 1990 hat er sich für die Gründung des Elisabeth-Seniorenzentrums

am Bürgerpark unter dem Dach der St. Elisabeth-Stiftung eingesetzt.

1967 wurde Dieter Karpinski zum Verwaltungsleiter des St. Elisabeth-Stifts berufen,

später dann zum Direktor der St. Elisabeth-Stiftung.

In der Altenpflege ging er neue Wege und knüpfte weitreichende Kontakte. Durch

besonderes Verhandlungsgeschick und manchmal auch unkonventionelles Vorgehen

machte er zu DDR-Zeiten Vieles möglich.

Menschen im Alter liebevoll und in hoher Qualität zu pflegen, zu begleiten und zu fördern,

das war sein tägliches Anliegen.

Nach der politischen Wende stellte sich Dieter Karpinski vielen neuen Aufgaben.

Unter seiner Leitung wurden Einrichtungen aus staatlicher Trägerschaft übernommen,

etliche Bauvorhaben verwirklicht, neue Arbeitsgebiete, wie die Kinder- und Jugendhilfe,

erschlossen, und eine Pflege-Fachschule gegründet.

Als Dieter Karpinski nach über 30 Jahren segensreichen Wirkens 2001 in den Ruhe-

stand ging, war aus dem Stift mit ehemals drei Einrichtungen die St. Elisabeth-Stiftung

erwachsen, mit angeboten an rund 25 Standorten in Berlin und Brandenburg.

Neben seiner Tätigkeit als Direktor der Stiftung übernahm er vielfältige verantwor-

tungsvolle Aufgaben in Kirche und Diakonie. So hat er die Entwicklung der Altenhilfe

sowie die diakonische Arbeit insgesamt entscheidend mitgestaltet.

Für seine Leistungen wurde er unter anderem mit dem

Bundesverdienstkreuz geehrt.