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© Foto: Holger Hübner

Auf diesem Grundstück befand sich bis zum Jahre 1938 das Haus der

Familie Mendelssohn-Bartholdy. Nach deren Enteignung durch die

Nationalsozialisten wurde das heutige Gebäude nach Plänen des

Architekten Werner March als Gesandtschaft des Königreichs

Jugoslawien errichtet.

Leiter der Vertretung war bis zur Besetzung Jugoslawiens durch das

Deutsche Reich der spätere Literaturnobelpreisträger Ivo Andrić.

Von 1942 an diente das Gebäude zunächst als Amtssitz des

Ministers für die besetzten Ostgebiete, Alfred Rosenberg. Es wurde

später zum Gästehaus der Reichsregierung umgebaut.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zog die Militärmission

Jugoslawiens in das Gebäude ein. Von 1953 bis 1990 war das Haus

Sitz des Obersten Rückerstattungsgerichts der Alliierten.

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik erwarb das Haus im

Jahre 1995 vom Land Berlin und hat hier seit 1999 ihren Hauptsitz.