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Der Blumeshof ist ein Geschenk

S.M. König Friedrich

Wilhelm III

an den Opernsänger

Heinrich Blume

Für ihn diente er als Jagdschloß.

Verwalter war der Feldwebel

Schmock. 1833 wurde der Blumeshof

als Ausflugslokal freigegeben. Erst=

malig durch Komerzienrat[!] Gilka

(Gilka=Kümmel) zur Gaststätte

ausgebaut. Die mit Jagdschloß und

Marstall bezeichneten Gebäude

sind die Originalgebäude wie sie

Blume als Geschenk erhielt. Sie

sind also wesentlich älter als

100 Jahre. Da Blumeshof zum

Festungsbereich Spandau gehör=

te, durften nur Fachwerkbauten

ausgeführt werden. Ferner wurde

der Blumeshof eine zeitlang als

zur „eingeschlagenen Granate“ be=

kannt nach einer Granate die sich

vom Tegeler Schießplatz hierher

verirrte.

Saatwinkel 1947