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Der Adler von Metz

Am 27. Oktober 1870 feierten vor den Toren der Festungsstadt Metz

jüdische Soldaten unter dem Schutz ihrer christlichen Kameraden

einen Feldgottesdienst zum Jom Kippur

(Tag der Versöhnung, höchster jüdischer Feiertag).

Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wurde in

Metz auf der Mosel-Insel Chambière ein Soldatenfriedhof eingerichtet,

auf dem die Gefallenen beider Seiten beigesetzt wurden. Den Friedhof

schmückte der auf einer hohen Steinsäule seine Schwingen

ausbreitende Preußische Adler.

Der Adler von Metz steht heute als ein Symbol für die Integration von

Soldaten unterschiedlicher Konfessionen.