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© Foto: Holger Hübner
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Alle Künste

tragen bei

zur grössten

aller Künste,

der Lebenskunst

 

Der Künstler hat nicht nur

eine Verantwortung

vor der Gesellschaft,

er zieht

die Gesellschaft

zur Verantwortung

 

Die Scheidung

der Bedürfnisse

nach Unterhaltung

und nach Unterhalt

ist eine künstliche

 

 

Echte, tiefe,

eingreifende Verwendung

der Verfremdungseffekte

setzt voraus, dass die Gesellschaft

ihren Zustand

als historisch und

verbesserbar

betrachtet.

Die echten

V-effekte

haben kämpferischen

Charakter

 

Wahrer Kunstgenuss

ohne kritische Haltung

ist unmöglich

 

 

Die

heutige Welt

ist den heutigen

Menschen

nur beschreibbar,

wenn sie als eine

veränderbare Welt

beschrieben

wird

 

Der

Unterschied

liegt zwischen

›widerspiegeln‹

und

›den Spiegel

vorhalten‹

 

 

So bildet

sich der Mensch,

indem er sich

ändert

indem

er Ja sagt,

indem er Nein sagt

indem er schlägt,

indem er geschlagen wird

Indem er sich hier gesellt,

indem er sich dort gesellt

So bildet sich der Mensch,

indem er sich ändert/

Und so

entsteht sein Bild in uns/

Indem er uns gleicht

und indem er

uns nicht gleicht

 

 

Das grosse Carthago

führte drei Kriege. Es war

noch mächtig nach dem ersten,

noch bewohnbar

nach dem zweiten. Es war

nicht mehr auffindbar

nach dem dritten

 

Krieg wird sein,

solange auch nur ein Mensch

am Krieg verdient

 

Man hat gesagt,

die Freiheit entsteht dadurch, dass man sie sich nimmt.

Nehmen wir uns also

zu allererst die Freiheit,

für den Frieden zu arbeiten!

 

 

Ihr,

die ihr

auftauchen

werdet

aus der Flut/

in der wir

untergegangen

sind/

gedenkt/

wenn ihr

von unsern

Schwächen

sprecht/

auch der

finsteren Zeit/

der ihr

entronnen

seid

 

 

Sozialismus...ist...

als grosse Produktion

zu definieren.

Produktion

muss natürlich

im weitesten Sinn genommen werden,

und der Kampf

gilt der Befreiung

der Produktivität

aller Menschen

von allen Fesseln

 

Die Umwandlung

der alten Welt

in die neue

erfolgt nicht

ausserhalb der Welt

 

 

Ja, ich glaube

an die sanfte

Gewalt der Vernunft

über die Menschen.

Sie können ihr

auf die Dauer nicht

widerstehen

 

Es setzt

sich nur soviel

Wahrheit durch,

als wir durchsetzen;

der Sieg

der Vernunft

kann nur der Sieg

der Vernünftigen

sein

 

 

Das

Alte sagt

So wie ich bin

bin ich seit je./

Das Neue sagt:

Bist du nicht gut,

dann geh

 

Wer noch lebt,

sage nicht:

Niemals!/

Das Sichere

ist nicht sicher./

So wie es ist,

bleibt es

nicht

 

 

Auch uns selbst

können

wir nur begreifen,

indem wir in uns

eingreifen

 

Die

Veränderbarkeit

der Welt

besteht auf ihrer

Widersprüchlichkeit

 

Wirklicher Fortschritt

ist nicht

Fortgeschritten sein,

sondern

Fortschreiten

 

 

Keiner

schuldet keinem etwas

jeder schuldet alles

der dritten Sache

 

Sag nicht zu oft,

du hast recht, Lehrer!

Lass es den Schüler erkennen!

Strenge die Wahrheit

nicht allzu sehr an:

Sie verträgt es nicht.

Höre beim Reden!

 

Unter sittlichem Verhalten

kann ich nur

ein produktives Verhalten verstehen

 

 

Sorgfältig

prüf ich/

meinen Plan:

er ist/

gross genug.

Er ist/

unverwirklichbar

 

Dauerten wir

unendlich/

So wandelte

sich alles./

Da

wir aber

endlich sind

bleibt vieles

beim alten